Fortsetzung … (unsere 6. Woche in den USA 29. Juni – 5. Juli)

Unsere Haustür steht offen. Während ich überlege, was ich schreiben kann, schaue ich hinaus, sehe unsere wunderschönen roten Felsen und ein Reh, das gerade genüßlich ein paar Blätter knabbert. That’s amazing! Besonders für uns Stadtmenschen.

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Ja, juchhuuu, wir sind wieder zurück in unserem kleinen feinen Chalet und genießen nach wie vor die wunderschöne Natur in der wir hier leben dürfen. Die Bienen waren sehr hartnäckig, aber am Ende hat unser „Bienen-Hero“ alle eingefangen und evakuiert.

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Im Laufe der vergangenen Woche mussten wir dann allerdings noch eine Vogelfamilie aus unserem Belüftungssystem im Bad evakuieren und in einen nahgelegenen Baum umsiedeln. Die Vogeleltern hatten ihr Nest in das Rohr, das nach außen führt, gebaut und jetzt waren die fünf Vogelkinder so groß und mobil geworden, dass sie, einer nach dem anderen, das Nest verlassen wollten. Leider fanden sie nicht den richtigen Ausgang, sondern fielen nacheinander in den Kasten des Belüftungssystems in unserem Badezimmer. Alle fünf Vogelkinder konnten gerettet und umgesiedelt werden, während die Eltern draußen in einem Baum laut krakelend auf ihre Babys warteten. Wir denken Gott gönnt uns gerade eine besondere Portion Naturerfahrung!

Pikes Peak und „Europe Night“

Dienstag war ein ganz besonderer Tag. Um 8:00 Uhr ging es los zur „Cog Railway-Station“ nach Manitou Springs am Fuße von Pikes Peak, dem höchsten Berg hier in Colorado Springs mit etwas mehr als 4000 Metern. Mit der Zahnradbahn ging es dann für ca. eine Stunde immer stetig den Berg hinauf, durch eine wunderschöne Umgebung bis zum Gipfel. Die Aussicht war atemberaubend – und die Höhe auch. Besonders Finn hatte etwas Probleme mit der Höhe und meinte er bekomme nicht so gut Luft und irgendwie fühlte er sich komisch. Der Aufenthalt auf dem Gipfel war auch insgesamt auf 20 Minuten begrenzt und dann ging es wieder zurück nach unten. Insgesamt ein spektakulärer Ausflug mit toller Aussicht auf Colorado Springs im Osten und auf die ausgedehnte Landschaft der Rocky Mountains im Norden, Westen und Süden.

Pikes Peak
Pikes Peak
Unser Ausflugsbus
Unser Ausflugsbus

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Zurück Zuhause ging es dann gleich los mit den letzten Vorbereitungen für den Abend – kochen, vorgekochtes aufwärmen, letzte Vorbereitungen fürs Programm, Tische Decken, Aufbau des Buffets … Unser kulinarischer Beitrag aus Deutschland war Sauerkraut mit Kartoffelbrei und Bratwurst, außerdem verschiedene deutsche Brotsorten mit Käse- und Wurstaufschnitt, zum Nachtisch einige Crêpes. Die meisten unserer Zutaten haben wir glücklicherweise in einer hier vor Ort ansässigen deutschen Bäckerei/ Lebensmittelladen gefunden. Das ganze Buffet war zusammen mit den norwegischen, lettischen und tschechisch/ ungarischen Spezialitäten eine wirklich gelungene europäisches Präsentation. Nach dem Essen hatten wir dann Zeit ein deutsches Lied zu lernen, kleine Berichte und Präsentationen aus den einzelnen Ländern zu hören und zum krönenden Abschluß durften alle das Walzertanzen lernen ;-). Das war ein echter Spaß!

Auch in dieser Woche ging es für die Studenten weiter mit ihrer ehrenamtlichen Arbeit hier am Conference Center, das Bibelstudium des 1. Petrusbriefes wurde weiter vertieft, die Kleingruppen trafen sich und es gab viele und intensive Treffen in den Zweierschaften und natürlich durfen wir auch einigen ganz besonderen Vorträgen lauschen. Zwei Highlights der Woche waren die Vorträge von Jim Downing und Jerry Bridges. Jim Downing ist mit 102 Jahren der älteste lebende und insgesamt sechste Navigator überhaupt.

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Jerry Bridges auch Navigator und Buchautor (insgesamt hat er 15 Bücher geschrieben). Wir mögen seine Bücher über „Heiligung“, „Gott vertrauen“, „The gospel for real life“  sehr. Was ich (Christian) von ihm gelernt und bereits in Deutschland angewendet habe, ist sein Vorschlag, sich selber regelmäßig das Evangelium zu predigen (auch als Christ!!). Wir brauchen es immer noch. Es erinnert uns daran, dass wir vollständig von Jesus abhängig sind und es kann uns dazu anreizen Jesus noch ähnlicher zu werden.

How are we doing as family?

Doing very well! Den Jungs gehts richtig gut. Sie haben in dieser Woche ihre neue Babysitterin Emma kennengelernt und sie gleich ins Herz geschlossen. Wir sind so dankbar, dass sie gerne Zeit mit Kelley, Susan und Emma verbringen, so dass Christian und ich die Möglichkeit haben einiges gemeinsam zu erleben.

Hier noch einige Fotos von uns:

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Ausblick

Wir freuen uns auf eine Woche mit einem Kurztrip in die Rocky Mountains zur Snow Mountain Ranch. Ein Kurzurlaub für alle GSPler. Aber davon dann nächste Woche mehr. Für die ganz neugierigen unter euch: http://snowmountainranch.org/

Fortsetzung folgt …

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